Schritte zum Glück

In meinem Blog von letzter Woche hatte ich Sie gefragt ob Sie glücklich sind? Nachdem ich den Blog veröffentlicht hatte, habe ich mich selbst gefragt, was, wenn die Antwort „nein“ ist und Sie sich das Gesicht mit dem unglücklichsten Mund aussuchten?

Somit ist sogleich die Idee zu diesem Blogbeitrag geboren, denn vielleicht benötigen Sie noch die nötigen Schritte um vielleicht etwas glücklicher zu werden. Wenn Sie allerdings schon sehr glücklich sind (wovon ich natürlich ausgehe), helfen Ihnen die Anregungen vielleicht zwischendurch, in einem nichtgewollten Tief, sich wieder etwas besser zu fühlen.

 

Natürlich ist keiner gerne unglücklich und am liebsten würde man die glücklichen Momente und Ereignisse im Leben festhalten und einfrieren, damit sie nicht vorübergehen. Und bei den glücklichen Momenten hat man oftmals das Gefühl, dass diese besonders schnell vorbeigehen und bei den nicht so schönen Momenten wünscht man sich, einen Zeitraffer zu haben, damit die Zeit besonders schnell vergehen mag. Das Zeitgefühl und das Glück haben, so scheint es, eine enge Verknüpfung.

Aber Sie und ich wissen, dass Glück nicht immerwährend anhält und ein gewisses Maß an Schmerz, Verlust und Enttäuschung ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens ist. Nur durch die negativen Erfahrungen und durch das Wissen, dass Glück kein Dauerzustand ist, kann man die glücklichen Momente überhaupt erfahren, zu schätzen wissen und sich daran erfreuen. Es gibt kein Glück ohne Unglück und umgekehrt. Dies ist auch Bestandteil der sieben kosmischen Gesetze (auch bekannt als Lebensgesetze, Hermetische Gesetze oder Kybalion). Und aus der eigenen Lebenserfahrung weiß man, dass nach einem unglücklichen Tief bestimmt das nächste Hoch bald aufzieht und die dunklen Wolken am Horizont verschwinden. Das ist oftmals mühsam und schwer, aber aus eigener Erfahrung und rückblickend auf mein bisheriges Leben, weiß ich, dass auf sehr unglückliche Zeiten sehr schöne und glückliche Zeiten und Momente folgten.

Realistische Erwartungen

Oftmals sind übertriebene Erwartungen an das Glück, bzw. an Momente und Ereignisse im Leben Auslöser dafür, dass man vom Leben unweigerlich enttäuscht wird.

Vielleicht haben Sie das selbst schon am eigenen Leibe erfahren. Einer sehr hohen Erwartung an ein bestimmtes Ereignis folgte die nüchterne Enttäuschung und es war alles nicht so, wie man es sich gedacht und erhofft hatte.

Eine angesagte super Party, auf die man sich wirklich schon lange sehr freute und innerlich entgegenfieberte, entpuppte sich am Ende als langweiliger und öder Event mit schlechter Musik und schlechtem Essen.

Die Firma für die man unbedingt arbeiten wollte, weil in der Presse und auf dem Markt als der Toparbeitgeber gehandelt, zeigt sich intern als unmenschlich und Mitarbeiter werden ohne Wertschätzung und Respekt behandelt. Strukturen und Prozesse töten die eigene Kreativität und die Arbeitslust und Motivation bleiben auf der Strecke.

Die eigene Hochzeit soll der schönste Tag im Leben werden und am Ende hat man kaum was mitbekommen? Und das Wetter war nicht schön? Und man würde am liebsten alles nochmal erleben, damit man es besser mitbekommt?

Sie kenne sicherlich auch eigene Beispiele aus Ihrem Leben?

Die übertriebene Erwartung an Dinge und Ereignisse, die dann allerdings nicht so eintrifft, d.h. sie wird nicht erfüllt, kann enttäuschen und unglücklich machen.

 

Realistische oder nicht zu übertriebene Erwartungen können allerdings auch im Gegenzug zu sehr glücklichen Momenten führen. Dinge und Ereignisse auf die man oftmals keine Lust hat und eh denkt, das wird nichts, entpuppen sich im Nachhinein als ein fröhliches und glückliches Ereignis.

Sind Sie auch schon mal einer Einladung gefolgt, zu der Sie von vornherein überhaupt keine Lust hatten, sich aber überreden ließen und am Ende des Abends hatten Sie so viel Spaß wie schon lange nicht mehr?

Keine oder wenige Erwartungen zu haben, kann positiv überraschen und ja, glücklich machen, denn eine Enttäuschung bleibt unweigerlich aus.

 

Weiterhin kann allerdings auch die Überzeugung, dass das Leben immer einfach und schön und man selbst einfach immer glücklich sein soll auf Dauer unglücklich machen und man kann sogar seinem Glück im Wege stehen. Wer so tut, als gäbe es keine unglücklichen Momente, keinen Schmerz und keine Enttäuschungen und nach außen immer nur die heile Welt vorspielt, übersieht dann vielleicht nur allzu leicht das Gute, dass das Leben einem zwischendurch anbietet.

Um das Gute zu sehen und zu spüren, muss man auch die negativen Erfahrungen zulassen, Emotional auch zulassen und durchleben. Es ist halt nun mal nicht immer Friede, Freude und Eierkuchen.

Für ein gesundes Gleichgewicht im Leben und um dieses aufrechterhalten zu können, ist es wichtig zu wissen, wann man sich mit den schmerzlichen Gefühlen auseinandersetzt und wann man sich den Freuden des Lebens öffnen kann und soll.

Der Griff nach den Sternen

Unrealistische Erwartungen an das Leben im Allgemeinen können auch unglücklich machen. Viele Menschen träumen von einer erfolgreichen Karriere in Bereichen, die für sie einfach nicht geeignet sind. Wer nicht singen kann, kann kein Popstar werden, wer kein Blut sehen kann, kann kein erfolgreicher Chirurg werden, wer keine gute Führungskraft sein kann (weil die fachlichen und sozialen Kompetenzen fehlen) kann einfach keine gute Führungskraft sein, deswegen heißen ja fast alle Führungskräfte Manager, denn managen kriegen viele leidlich gerade noch hin.

Gegen Träumen ist nichts einzuwenden. Sind doch all unsere menschlichen, technischen oder andere Errungenschaften vorerst nur mal Träume und Gedanken gewesen und irgendjemand hat die Frage gestellt „was wäre, wenn?“. Unsere Tagträume und Phantasien verwandeln sich unter Umständen in richtig gute Ideen, aus denen etwas Konkretes entstehen kann.

Wenn die Träume allerdings zu hoch sind oder einfach nur auf ganzer Linie unrealistisch, kann das zur Enttäuschung führen, denn man hat das eigene Ziel einfach nicht erreicht.

Erfolgsstrategie

Um Gottes Willen, ich habe nichts, überhaupt nichts gegen Träume verwirklichen. Im Gegenteil, ich bin sogar eine begeisterte Befürworterin davon, seine Träume zu verwirklichen. Allerdings mit Einschränkungen. Wo einfach kein Talent ist, braucht man sich in diversen TV-Shows nicht demütigen lassen.

Viele Rahmenbedingungen lassen die Erfüllung von Träumen, von unrealistischen Träumen, einfach nicht zu. Wo aber die Rahmenbedingungen stimmen, warum nicht? Wer weiß, was und wie er etwas angeht und zu tun hat, hat gute Voraussetzungen seinem Ziel und Lebensglück näher zu kommen. Wirkliche Begeisterung, der feste Glaube, dass Sie Ihren Traum verwirklichen können, eine konkrete Strategie, dazu noch klare Wertvorstellungen und die nötige Energie Ihren Traum durchzusetzen, sind schon sehr gute Voraussetzungen für die Erfüllung Ihres Traumes.

Auch ein Coaching kann bei der Erreichung der eigenen Träume sehr hilfreich sein und sollten sich Blockaden ergeben, kann ein wingwave-Coaching eine effektive und schnelle Unterstützung sein, um sein optimales Leistungsvermögen zu erzielen und Stress abzubauen.

Wagen Sie es zu träumen, seien Sie sich aber gleichzeitig klar darüber, dass Ihre Träume nicht von selbst wahr werden. Man muss handeln, ins Tun kommen, damit greifbare Ergebnisse erzielt werden können.

Und folgende Erfolgsformel kann bei der Erreichung helfen:

1. Machen Sie sich klar was Sie eigentlich wollen:
Setzen Sie sich ein eindeutig definiertes Ziel.

2. Schreiten Sie zur Tat:
Stellen Sie einen in einzelne Schritte unterteilten Plan auf, wie Sie Ihr Ziel erreichen können. Verfügen Sie über die erforderlichen Fähigkeiten? Oder müssen Sie sich noch neue Kenntnisse aneignen? Beginnen Sie mit der Umsetzung des Planes.

3. Überwachen Sie Ihre Fortschritte:
Beobachten Sie, ob Ihr Handeln Sie Ihrem Ziel näherbringt, und versuchen Sie, aus Ihren Erfahrungen zu lernen.

4. Seien Sie flexibel:
Entwickeln Sie die nötige Flexibilität, um Ihr Verhalten zu ändern, bis Sie erreichen, was Sie wollen. Falls der eingeschlagene Weg in eine Sackgasse führt, versuchen Sie einen anderen – und dies sooft es erforderlich sein wird. Erfolgreiche Menschen haben keine -oder fast keine- Angst vor Veränderungen. Seien Sie deshalb immer, wenn es nötig wird, für neue Möglichkeiten offen.

 

Die Wissenschaft der Glücksgefühle

Ein anderer wichtiger Aspekt für die Schritte ins Glück ist auch die Tatsache wie wir uns fühlen. Unsere Gefühle beeinflussen, wie wir gehen, stehen, sprechen und wie unsere Mimik ist. Andersherum kann unsere Haltung, Gestik und Körpersprache auch unsere Gefühle beeinflussen. Ein aufrechter Gang, eine offene, selbstsichere Gestik, ein Lächeln im Gesicht, lassen uns selbst emotionaler besser fühlen und man strahlt automatisch eine positive, glückliche und zufriedene Lebenshaltung aus.

Sie haben sicherlich schon von den Experimenten gehört oder gelesen, in denen Menschen gebeten wurden, grimmig oder ärgerlich zu schauen und die sich dann tatsächlich ärgerlich fühlten, oder anders herum, die Personen wurden gebeten zu lächeln und sie haben sich hinterher tatsächlich glücklicher gefühlt.

D.h. Sie können selbst etwas dafür tun, durch Ihre Haltung, durch Ihre Gestik und Ihre Mimik Ihr seelisches Wohlbefinden zu steigern.

Probieren Sie es einfach mal aus.

Gehen Sie, oder besser, schlurfen Sie durch den Raum und lassen Sie dabei Ihre Schulter hängen. Der Kopf hängt nach vorn, die Mundwinkel sind nach unten gezogen und jetzt versuchen Sie, sich glücklich und optimistisch zu fühlen.

Und nun gehen Sie aufrecht, die Schultern zurück, gerader Kopf, Sie haben ein Lächeln auf den Lippen, Ihre Gestik ist offen und positiv. Wie fühlen Sie sich jetzt? Ich vermute mal, Sie können sich gar nicht schlecht fühlen, oder?

 

Und das Ganze funktioniert auch, wenn man positiv zu sich selbst spricht. D.h. Sie sprechen, als ob Sie glücklich wären.

Entdecken Sie für sich selbst, was sich verändert, wenn Sie die Übung ausführen.

Lesen Sie sich die folgenden Aussagen selbst laut vor. Versuchen Sie dabei so überzeugend wie möglich zu klingen. Sprechen Sie langsam und machen Sie auch kleine Pausen zwischendurch.

Am Anfang kann das etwas komisch sein, aber ich bin davon überzeugt, dass Sie sich schnell daran gewöhnen werden.

Und jetzt geht es los:

  • Ich fühle mich heute überraschend wohl.
  • Ich glaube, dass ich erfolgreich sein kann.
  • Ich bin froh, dass die meisten Menschen mir gegenüber sehr freundlich sind.
  • Ich weiß, dass es, wenn ich etwas in Angriff nehme, in der Regel positiv ausgehen wird.
  • Gerade jetzt bin ich voller Begeisterung.
  • Ich fühle mich voller Energie und genieße das, was ich tue.
  • Heute fühle ich mich besonders leistungsfähig.
  • Im Augenblick bin ich sehr optimistisch und erwarte, mit den meisten Leuten, die mir begegnen, sehr gut auszukommen.
  • Ich habe heute ein sehr positives Gefühl mir selbst und der Welt gegenüber.
  • In der gegenwärtigen Stimmung fühle ich mich ganz besonders einfallsreich und erfinderisch.
  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten meiner Freunde auch in Zukunft zu mir halten werden.
  • Ich habe das Gefühl, dass ich eine sehr starke Kontrolle über mein Leben habe.
  • Ich bin in einer großartigen Stimmung und hätte gern, dass jemand eine wunderbare Musik spielt.
  • Ich genieße das und fühle mich wirklich gut.
  • Es fühlt sich an wie einer jener Tage, an denen ich bereit bin loszulegen!

(Obige Sätze sind entnommen aus dem Buch „Machen, nicht denken“ von Richard Wiseman)

Wie fühlen Sie sich jetzt? Können Sie eine Steigerung Ihres Glückgefühls wahrnehmen?

Lesen Sie hierzu gerne auch meinen Blogbeitrag über Affirmationen.

Und mit Humor geht alles leichter

Lachen ist gesund und Lachen hat erwiesenermaßen positive Folgen und mitunter auch eine ausgesprochen heilende Wirkung. Lachen regt den Stoffwechsel an und wenn Sie lachen, dann scheidet Ihr Körper Hormone, die sog. Endorphine, aus, die als natürliches Schmerzmittel wirken, die Auswirkungen von Stress verringern helfen und Ihren gesamten Organismus kräftigen. Lachen macht glücklich. So gebe ich den Rat, den ich in der Literatur gelesen habe, gerne weiter: Nehmen Sie den Spaß ernst und versuchen Sie, jeden Tag mit einer Prise Fröhlichkeit und Lachen zu würzen.

 

Manchmal sind die einfachsten Tätigkeiten – etwa ein paar Körperübungen, ein Strecken des Körpers, ein Lachen oder ein Lächeln – alles, was Sie brauchen, um Ihre positiven Energien freizusetzen.

Und niemand lebt in einem immerwährenden Glückszustand. Unser Lebensweg ist wie ein Pfad, der durch sonnige und schattige Landschaften führt. Und wenn wir aus dem Schatten heraustreten, wissen wir die Helligkeit und die Wärme des Sonnenlichts zu schätzen. Genießen Sie die Momente des Glücks und lassen Sie sich von Begebenheiten des vermeintlichen Unglücks nicht runterziehen. Vielleicht helfen Ihnen obige Gedankenansätze und die positive Sprechübungen sich in so einem Moment dann einfach ein bisschen glücklicher zu fühlen.

Wie immer dient dieser Blog dazu, Sie zu unterhalten, zu inspirieren oder Ihnen einen Gedanken zu geben, der gerade heute für Sie wichtig ist.

Über Feedback zum Blog freue ich mich und wünsche Ihnen Glück bei all Ihren Unternehmungen.

Ihre

Karoline Beck

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